Die Victoriafälle aus der Luft, mit aufsteigender Gischt

Simbabwe

Die Victoriafälle und weite, wenig besuchte Nationalparks.

Bevor es losgeht

Gut vorbereitet

Beste Reisezeit

ideal gut eher nicht

Mai bis Oktober ist Trockenzeit und die beste Zeit für Safaris im Hwange-Nationalpark. Die Victoriafälle führen von März bis Mai das meiste Wasser und sind dann von Gischt verhüllt. Die klarste Sicht habt ihr meist von Juni bis August.

Impfungen & Malaria

Impfungen

Standardimpfungen auffrischen (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern). Empfohlen wird außerdem Hepatitis A, bei längeren Reisen oder engem Kontakt zur Bevölkerung auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Gelbfieber: Ein Impfnachweis wird verlangt, wenn ihr aus einem Gelbfiebergebiet einreist.

Malaria

In den tieferen Lagen, also an den Victoriafällen, im Sambesi-Tal und im Hwange-Nationalpark, besteht ein hohes Malariarisiko. Dort wird in der Regel eine Prophylaxe empfohlen. Harare und Bulawayo gelten als risikoarm.

Keine medizinische Beratung. Empfehlungen ändern sich, lasst euch rechtzeitig vor der Reise reisemedizinisch beraten.

Unsere Tipps

  • Bezahlt wird meist in US-Dollar. Nehmt Bargeld in kleinen Scheinen mit.
  • Für die Victoriafälle eine Regenjacke einpacken, die Gischt durchnässt euch sonst komplett.
  • Mit dem KAZA-Visum könnt ihr Simbabwe und Sambia auf einer Reise besuchen. Die aktuellen Regeln vorher prüfen.

Drei Orte, die ihr gesehen haben müsst

Die Victoriafälle aus der Luft, mit aufsteigender Gischt

Victoriafälle

Fast zwei Kilometer breit stürzt der Sambesi in die Tiefe. Auf der Seite Simbabwes habt ihr den besten Blick auf die Fälle.

Die runden Granitfelsen der Matobo Hills

Matobo Hills

Gewaltige runde Granitfelsen, Felsmalereien der San und eine der besten Gelegenheiten, Nashörner zu Fuß aufzuspüren.

Ein Elefantenbulle kommt direkt auf den Safariwagen zu

Hwange-Nationalpark

Der größte Nationalpark des Landes mit großen Elefantenherden, Löwen und Wildhunden, abseits der großen Touristenströme.

Simbabwe ist eines der unterschätzten Länder im südlichen Afrika. Die Victoriafälle kennt jeder, doch das Land hat viel mehr zu bieten: hervorragende Guides, große Nationalparks und eine Herzlichkeit, die viele Gäste überrascht.

Am häufigsten kombinieren wir die Victoriafälle mit Botswana oder Sambia. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte Hwange und die Matobo Hills einplanen.

Frauen kochen am offenen Feuer

Mehr als die Fälle

Viele Reisende sehen von Simbabwe nur die Victoriafälle, und das ist schade. Das Land hat einige der besten Guides Afrikas, deren Ausbildung als eine der anspruchsvollsten des Kontinents gilt. Dazu kommen der Hwange-Nationalpark mit seinen großen Elefantenherden, der wilde Mana-Pools-Nationalpark am Sambesi und die Matobo Hills mit ihren Felsmalereien und Nashörnern.

Zwei Zebras im grünen Gras

So reist ihr mit uns

Am häufigsten verbinden wir die Victoriafälle mit Botswana: zwei, drei Nächte an den Fällen, dann über die Grenze zum Chobe und ins Okavango-Delta. Wer Simbabwe intensiver kennenlernen möchte, kombiniert die Fälle mit Hwange und den Matobo Hills, wo ihr Nashörner zu Fuß und mit einem Ranger aufspüren könnt.

An den Fällen selbst gibt es viel zu tun: der Spaziergang durch den Regenwald gegenüber den Fällen, ein Sonnenuntergang auf dem Sambesi, ein Helikopterflug über die Schlucht oder für Mutige Rafting und Bungee-Springen von der Victoria Falls Bridge.

Was ihr noch wissen solltet

Simbabwe hat schwierige Jahre hinter sich, doch die Reisegebiete sind gut erschlossen, und die Gastfreundschaft ist groß. Bezahlt wird meist in US-Dollar, Kartenzahlung funktioniert nicht überall. Wir sorgen dafür, dass ihr vor Ort gut versorgt seid und immer wisst, wer euer Ansprechpartner ist.

Fun Facts

Schon gewusst?

1.708

Meter breit ist der Vorhang der Victoriafälle, der größte zusammenhängende Wasserfall der Erde.

16

Amtssprachen kennt die Verfassung Simbabwes, so viele wie kaum ein anderes Land.

„Häuser aus Stein“

bedeutet der Name Simbabwe. Er geht auf Great Zimbabwe zurück, eine Steinstadt aus dem 11. bis 15. Jahrhundert.

„Rauch, der donnert“

nennen die Menschen hier die Victoriafälle: Mosi-oa-Tunya. Die Gischt seht ihr aus vielen Kilometern Entfernung.

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